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Krieg und „frozen conflicts“ im postsowjetischen Raum
Donnerstag, 4. Mai 2023, 18:00 - 19:30
7€
Anlässlich des Jahrestages zum Ende des II. Weltkriegs in Europa
Ende 1991 zerfiel die Sowjetunion und neue Staaten entstanden. Der damit verbundene Kollaps des realen Kommunismus in Mittel- und Osteuropa beendete nicht nur die Nachkriegsordnung in Europa, sondern führte auch zu großen gesellschaftlichen Veränderungen, die auch auf Wien und Österreich große Auswirkungen hatten und weiterhin haben.
In diesem Vortrag wird der Fokus auf einige Gebiete gelegt, die im Zuge des Zusammenbruchs zu neuen Konfliktregionen wurden.
Neben dem Krieg in der Ukraine sowie auch in Georgien, an dem sich die Russische Föderation aktiv beteiligt(e), gibt es noch sogenannte eingefrorene Konflikte, wie etwa Nagorno-Karabach (Bergkarabach), wo sich sich Armenien und Aserbaidschan bislang unversöhnlich gegenüberstehen oder auch die abtrünnige Region Transnistrien, die auf dem Staatsgebiet der Republik Moldau (Moldawien) liegt.
Wir werfen einen Blick auf verschiedene Konfliktregionen, auf die offen beteiligten und die eher im Hintergrund agierenden Akteure (Europäische Union, Russische Föderation, OSZE etc.) und aktuelle Entwicklungen in den Regionen.
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